Ein sauberes zugleich glänzendes Auto ist für viele Fahrer ein absolutes Muss. Der Lack soll hierbei nicht nur schön glänzen, sondern auch dauerhaft haltbar sein. In einem solchen Fall ist die Verwendung von Autowachs nach der Wäsche ein absolutes Muss.

Autowachs Vergleich und Test

Besonders wenn das Auto eher selten gewaschen, kann der Lack schnell irreparable Schäden aufweisen, was sehr teuer werden kann. Wenn man sich dann eine Neulackierung oder teure Fahrzeugaufbereitung ersparen, möchte, wird empfohlen, den Lack zu konservieren.

Autowachs kommt bei der Autopflege als Pflegemittel für den Lack zum Einsatz. Er dient der Versiegelung des Lacks vor umwelt- und witterungsbedingten Verschmutzungen wie Insekten, Vogel Kot, Staub, Salz oder auch Schlamm. Der die Karosse überziehende Wachsfilm bietet einen langanhaltenden Schutz, wobei die Wirkung abhängig von der Wachsmenge und der Häufigkeit der Anwendung ist. Entscheidend bei der Verwendung von Autowachs ist der Abperleffekt. Dabei perlt vor allem Regenwasser, welches Schmutzpartikel enthält und auf die eingewachste Karosse trifft, ab und bleibt hieran nicht haften.

Gute Autowachse bestehen aus Karnaubawachs, welches aus der Karnaubapalme hergestellt wird und für die Gesundheit des Menschen unbedenklich ist. Aufgrund der großen Hitzebeständigkeit von etwa 80 Grad Celsius bietet es vor starker Sonneneinwirkung einen guten Schutz der Karosserie und des Lacks.

Bei den Autowachsen stehen zwei verschiedene Kategorien zur Verfügung. Man unterscheidet hier zwischen Sprüh- und Hartwachsen. Letztere zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen besonders zuverlässigen Lackschutz bieten, aber die Verarbeitung auf dem Lack aufwändiger ist als bei den Sprühwachsen. Dies ist auf die Konsistenz zurückzuführen.

Im Test waren die Autowachse der Firmen Nigrin, Sonax, A1 und 3M eine der besten Wachse.

Autowachs auftragen

Hartwachse werden als Paste auf die gereinigte Karosse aufgetragen. Da die Konsistenz relativ hart ist, muss man sie mit einem hohen Kraftaufwand einreiben. Sprühwachse bieten den Vorteil, dass sie auf die zuvor gereinigte Karosserie einfach aufgesprüht werden und somit weniger Kraft erfordern.

Vor dem Wachsen wird empfohlen das Fahrzeug einer umfangreichen Reinigung zu unterziehen.

Bevor man mit dem Wachsen beginnt, sollte man sicherstellen, dass die Fahrzeugkarosserie nicht durch intensive Einstrahlung er Sonne aufgeheizt ist und es nicht regnet, hagelt oder gar schneit. Während des Wachsens sollte das Fahrzeug vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt sein, da das Wachs ansonsten zu schnell eintrocknen kann.

Zum Auftragen des Wachses verwendet man am besten einen speziellen Wachsschwamm, mit dem das Wachs gleichmäßig und dünn auf die Karosserie aufgetragen wird. Zum Einpolieren des Wachses kann man auch ein hochwertiges und sauberes Mikrofasertuch, verwenden, da ansonsten Flecken entstehen können. Hinterher muss das Wachs auf dem Lack trocknen, wobei die Einwirkzeit produktabhängig abweichen kann.

Ob man das Wachs per Hand oder mit einer Poliermaschine aufträgt, ist grundsätzlich egal. Allerdings sollte man beachten, dass bei unsachgemäßer Anwendung der Poliermaschine Lackschäden drohen. Die schonende Alternative ist das Polieren der Karosserie von Hand, was einen erheblichen Zeit- und Kraftaufwand je nach Karosserieart und -größe bedeutet.

Das Wachsen kann auch nach einer fertigen Politur erfolgen, was der Verstärkung der vorhandenen Schutzschicht dient. Hartwachs bietet hierbei einen umfangreicheren Schutz als das Sprühwachs. Allerdings ist dieses schwerer auf die Karosserie aufzutragen und bedarf oftmals auch mehrerer Arbeitsschritte. Sprühwachs lässt sich hingegen leicht auftragen und bietet ebenso gute Ergebnisse

Autowachs entfernen

Um vorhandene Politur- und Wachsreste zu entfernen, verwendet man am besten einen Silikonentferner. Auch eine intensive Wäsche des Lacks mit einem Autoshampoo kann zum Entfernen des Wachses durchgeführt werden.

Das Wachs trägt sich nach einer gewissen Zeit von selbst vom Lack ab. Allerdings verliert es oftmals schon vorher den Glanz. Anstelle einer strahlenden und glänzenden Oberfläche wirkt es eher rau und auch matt. Um das Wachs dann von der Karosserie wieder zu entfernen, gibt spezielle Autoshampoos, welche dies optimal ermöglichen. Eine gründliche Säuberung und Entfernung alter Wachschichten ist besonders wichtig, bevor man eine neue Wachsschicht auftragen kann.

Das beste Autowachs von Swissvax

Auf https://www.swizoel-shop.de bekommt man sehr gute und hochwertige Wachse für das Auto. Die Produkte eignen sich für alle Lackarten.

Das ONYX Standardwachs für alle Lacksysteme ist ein universelles Produkt, das man hier kaufen kann. Es besitzt 30 Prozent reinen brasilianischen Karnaubawachs und erzeugt auf allen Lacken einen besonders schönen Glanz und verleiht so der Oberfläche die besten Abperleigenschaften. Vor der Verwendung des Wachses sollte die Lackoberfläche mit Paint Rubber und auch mit Cleaner Fluid Regular vorbehandelt werden. Im Cleaner Fluid Regular sind keinerlei Schleifmittel enthalten und es befreit die Lackoberfläche von bereits totem Lack, Kratzern, Baumharz, vorhandenen Wachsrückständen und weiteren Verunreinigungen mühelos und rückstandsfrei.

Quellenangaben

  • https://www.werkstatt-magazin.de/autowachs-test-vergleich/#Kann_man_Autowachs_entfernen
  • https://www.autobild.de/vergleich/autowachs-test/
  • https://servicecenter.autobild.de/auto/pflege/autowachs-entfernen-756137.html
  • https://servicecenter.autobild.de/auto/pflege/autowachs-entfernen-756137.html